Modellprojekt zum Betreuten Wohnen

Modellprojekt "PaSsT" in der Region 10

Im Mittelpunkt unserer Leistungen steht immer der Mensch mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen. Ganz unter diesem Motto stand auch die Entwicklung des Modellprojekts „PaSsT“ der Integra Sozialen Dienste gGmbH. Das Ziel ist eine bedarfsorientierte und personenzentrierte Versorgung im ambulanten Bereich, die die Versorgung in Wohnraumnähe und die Integration in den sozialen Raum sicher stellt und zudem die Selbstständigkeit der Betreuten erhält oder aufbaut.

Warum gab es das Modellprojekt?

Im Auftrag des Bezirk Oberbayerns boten wir 2013 - 2017 ein neues Modell der Betreuung an. Dieses bezog sich auf höhere und individuellere Hilfen im gewünschten Lebensumfeld als die Angebote im "normalen" Betreuten Wohnen und den Therapeutischen Wohngemeinschaften.

Auf die Individualität kommt es an

Die Betreuung im Rahmen des Modellprojekts war offen für Klienten mit einer Suchterkrankung, einer psychischen Erkrankung oder einer Doppeldiagnose. Das Angebot war teilweise barrierefrei und daher auch für Klienten mit körperlichen Beeinträchtigungen zugänglich. Abgestimmt auf die individuellen Wünsche und den individuellen Unterstützungsbedarf wurde in Zusammenarbeit mit den Hilfeberechtigten eine Verbesserung der Lebensqualität, eine Teilhabe am sozialen Leben und eine Vertrautheit mit der Nutzung der Gegebenheiten vor Ort erreicht. Dazu wurden jedem Klienten Wahlmöglichkeiten und Alternativen geboten.

Welches Modul passt zu mir?

Integra Soziale Dienste gGmbH bot im Rahmen des Modellprojekts unterschiedliche Betreuungsvarianten in drei verschiedenen Wohnmodule an. Zwischen den Modulen konnte ein Klient je nach Bedarf ohne Betreuungsunterbrechung wechseln, wodurch auf eine Verminderung oder eine Erhöhung des Hilfebedarfs zeitnah reagiert werden konnte. Das Angebot erstreckt sich von einer Wohngemeinschaft mit einer 24-Stunden-Betreuung (Modul 1) über Wohngemeinschaften mit einer 12-Stunden-Betreuung für die betreffenden Klienten (Modul 2) bis hin zu der Betreuung im eigenen Wohnraum (Modul 3).

Tagesstruktur wirkt wahre Wunder

Bei Modul 4 handelte es sich um eine Maßnahme, die die Klienten in ihrer Stabilität unterstützte, indem sie den Klienten half, den Tag zu strukturieren und sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten kennenzulernen. Auf Wunsch und bei Bedarf konnte ein Klient dieses Modul 4, die sogenannte Tagesstruktur, hinzu wählen. Die Betreuung wurde individuell auf jeden Klienten und seine aktuelle Situation angepasst und das Angebot nach seinen persönlichen Interessen und Bedürfnissen ausgerichtet. Der Klient hatte auch die Möglichkeit einen Fahrdienst, das Modul 4a, in Anspruch zu nehmen, um zum Tagesstrukturangebot zu gelangen.

"PaSsT" macht`s für Dich passend!

Das Modellprojekt verlief sehr erfolgreich und wir hätten es gerne weitergeführt, da wir die Anpassung des Betreuungsschlüssels an den individuellen Bedarf des Einzelnen für sehr sinnvoll erachten.

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